Foto: F. Wölk / Simon und Johannes aus Südtirol zum ersten Mal auf Strecke

Auch 2026 hat sich der Februar in den Südalpen als Top Monat für den Einstieg in die Saison gezeigt. Eine hundertprozentige Flugausbeute gab es für die Teilnehmer des „Thermik Starts“, menschenleere Startplätze, sowie bereits starke Thermiken ohne Gewitterstress. Neben FlyFelice Stammkunden durften wir zum ersten Mal drei Nachwuchspiloten aus Südtirol begrüßen. Ihr Ziel: „Dass das mit dem Thermikfliegen mal hinhaut“. Da waren die Etschtaler richtig… Doch Schritt für Schritt. Vorerst musste umgeschult werden: Vorwärtsstart ade, Rückwärtsstart juchee! Sicher gestartet hiess es nun, sich ein Bild des Aufwindes zu machen. Per Funk wurden die Südtiroler in die Aufwinde gelotst, lernten homogenes Zentrieren, aktives Fliegen sowie das Parken an der Wolkenbasis. Klapper und Steilspiralen wurden trainiert. An einem starken Thermiktag ging es sogar mit den Ausbildern Felix und Vali gemeinsam auf Strecke von Basis zu Basis. „From Zero to Heroe“ war das Motto. Am Ende der Woche standen somit mal wieder jede Menge persönliche Rekordflüge: Höchste Höhe, längste Flugzeit, weiteste Strecke. Nach ca. 10 Stunden Airtime in 6 Tagen war der grösste Erfolg aber ein anderer: Der Schritt in die Richtung zum sicheren und selbständigen Piloten - mit flugtechnischen Fähigkeiten und meteorologischem Einschätzungsvermögen. FlyFelice bedankt sich an dieser Stelle insbesondere bei Teilnehmer David für sein Vertrauen in unsere Flugschule. Seit dieser Woche ist David im Besitz einer neuen „Thermikwaffe“. Wir wünschen viel Freude mit dem neuen Gerät.